Luft-Wärmepumpe oder Erdwärmepumpe? Der große Entscheidungsvergleich
Luft- oder Erdwärmepumpe? Kosten (18.000–30.000 vs. 28.000–40.000 €), JAZ, Schall, Genehmigung und die ehrliche 20-Jahres-Rechnung im Vergleich.
Die wichtigste Weichenstellung bei der Wärmepumpe ist die Wärmequelle: Luft oder Erdreich. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet komplett installiert etwa 18.000 bis 30.000 €, ist in ein bis zwei Wochen eingebaut und braucht meist keine Genehmigung. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) kostet mit Bohrung 28.000 bis 40.000 €, das Verfahren dauert Monate — dafür arbeitet sie mit einer um typisch einen ganzen Punkt höheren Jahresarbeitszahl. Der Markt hat sich entschieden: 95 % der 2025 verkauften Heizungs-Wärmepumpen sind Luft-Wasser-Geräte. Ob Sie zur Mehrheit gehören sollten oder zu den 5 %, zeigt dieser Vergleich mit nachgerechneten Zahlen.
Das Wichtigste in Kürze
- Investition: Luft/Wasser 18.000–30.000 €, Sole/Wasser mit Bohrung 28.000–40.000 € — die Bohrung ist der größte Einzelposten.
- Effizienz: Im Bestand sind für Luft-WP JAZ 3,0–4,0 realistisch, für Sole-WP 4,0–5,0 — das spart bei 15.000 kWh Wärmebedarf rund 240 €/Jahr Strom.
- Förderung: KfW 458 bezuschusst beide mit 30–80 % (förderfähige Kosten max. 28.000 €; BEG-Reform, beschlossen 08.07.2026, gültig ab 21.07.2026; endgültiger Richtlinientext ausstehend). Der frühere 5-%-Effizienzbonus, den die Sole-WP immer und die Luft-WP nur mit natürlichem Kältemittel wie R290 erhielt, ist mit der BEG-Reform entfallen.
- Über 20 Jahre liegen beide Systeme im Beispiel fast gleichauf — die Entscheidung fällt über Bohrkosten, Schallsituation und Zeithorizont.
- Sole-WP: kein Außengerät, kein Schallthema, stabile Effizienz — dafür wasserrechtliches Verfahren und Bohrrisiko.
Zwei Systeme, ein Prinzip, verschiedene Quellen
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Ein Außengerät mit Ventilator entzieht der Außenluft Wärme — das funktioniert auch bei −20 °C, allerdings sinkt die Effizienz mit der Außentemperatur deutlich (der COP fällt am kältesten Tag auf etwa 2 bis 3). Platzbedarf: 1–2 m² Stellfläche außen plus Innen- oder Hydraulikeinheit; das Außengerät wiegt je nach Größe 100–250 kg. Weil der Ventilator nachts läuft, gehört die Schallplanung zwingend dazu.
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Erdsonden (üblich ein bis zwei Bohrungen von 80–120 m Tiefe) oder ein Flächenkollektor nutzen das Erdreich, das ganzjährig konstant um 10 °C liefert. Die Wärmepumpe selbst steht im Keller oder Technikraum, außen ist nichts zu sehen und nichts zu hören. Die konstante Quelltemperatur ist der Grund für die systematisch höhere Effizienz — gerade im tiefsten Winter, wenn die Luft-WP schwächelt.
Die Vergleichstabelle: 10 Kriterien
| Kriterium | Luft/Wasser | Sole/Wasser (Bohrung) |
|---|---|---|
| Investition komplett | 18.000–30.000 € | 28.000–40.000 € |
| Genehmigung | meist verfahrensfrei; TA Lärm einhalten | wasserrechtliche Erlaubnis (Untere Wasserbehörde) |
| Projektdauer | 1–2 Wochen Einbau | Verfahren + Bohrung: oft 2–4 Monate |
| Platzbedarf | 1–2 m² Stellfläche außen | Bohrplatz + Zufahrt fürs Bohrgerät; Betrieb unsichtbar |
| JAZ im Bestand | 3,0–4,0 | 4,0–5,0 |
| Schall | Außengerät: Nachtrichtwerte 35–45 dB(A) einhalten | kein Außengerät, kein Schallthema |
| Effizienz bei Frost | sinkt mit der Außentemperatur | stabil (Quelle konstant ~10 °C) |
| Wartung | ca. 200–300 €/Jahr | ca. 150–200 €/Jahr |
| Lebensdauer | Gerät 15–20 Jahre (Witterung) | Gerät 20–25 Jahre, Sonde über 50 Jahre |
| Effizienzbonus (5 %) | mit der BEG-Reform entfallen (galt nur mit R290) | mit der BEG-Reform entfallen (galt immer) |
Kosten im Detail — ohne Doppelzählung
Ein häufiger Fehler in Vergleichsrechnungen: Bohrung und „Sondenmaterial" werden getrennt addiert. Tatsächlich bieten Bohrfirmen Komplettpreise pro Bohrmeter an, in denen Sonde, Verpressung und Anbindung bereits enthalten sind (grob 50–100 €/m je nach Geologie und Region).
Luft-Wasser-Wärmepumpe (18.000–30.000 €):
| Position | Kosten |
|---|---|
| Gerät (Monoblock 6–10 kW) inkl. Innen-/Hydraulikeinheit | 9.000–14.000 € |
| Installation, hydraulische Einbindung, Speicher | 5.000–9.000 € |
| Fundament, Elektroinstallation, Inbetriebnahme | 2.500–4.500 € |
| Nebenkosten (hydraulischer Abgleich, Demontage Altanlage) | 1.500–2.500 € |
| Gesamt | 18.000–30.000 € |
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Bohrung (28.000–40.000 €):
| Position | Kosten |
|---|---|
| Bohrung komplett — inkl. Sonden und Verpressung (ca. 150–200 m gesamt) | 9.000–14.000 € |
| Wärmepumpen-Gerät | 10.000–14.000 € |
| Installation, Speicher, Hydraulik, Elektro | 7.500–10.000 € |
| Wasserrechtliches Verfahren, Soleanbindung, Inbetriebnahme | 1.500–2.000 € |
| Gesamt | 28.000–40.000 € |
Alternative Flächenkollektor: Wer 200–400 m² unversiegelte, unbebaute Gartenfläche opfern kann (Faustregel: das 1,5- bis 2-Fache der beheizten Wohnfläche), spart gegenüber der Bohrung meist 2.000–5.000 € — der Bagger ist billiger als das Bohrgerät. Nachteile: großflächiger Erdeingriff, keine Überbauung/Tiefwurzler auf der Fläche, etwas niedrigere Quelltemperaturen im Spätwinter.
Förderung (KfW 458, gilt für beide): 30 % Grundförderung, +16 % Klimageschwindigkeits-Bonus (Selbstnutzer, Austausch z. B. einer funktionsfähigen Ölheizung; sinkt ab 01.02.2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte), Einkommensbonus gestaffelt +40/30/10 % (zu versteuerndes Haushaltseinkommen ≤ 30.000/40.000/50.000 €; Haushalte mit mindestens einem minderjährigen Kind ziehen 10.000 € vom anzusetzenden Einkommen ab) — gedeckelt bei 80 % von maximal 28.000 € förderfähigen Kosten, also höchstens 22.400 € Zuschuss. Der frühere 5-%-Effizienzbonus — der einzige Punkt, an dem die Systeme ungleich behandelt wurden (Sole immer, Luft nur mit natürlichem Kältemittel wie R290) — ist mit der BEG-Reform entfallen; beide Systeme erhalten damit dieselben Fördersätze. Wichtig: Der Antrag muss vor Abschluss des Liefer-/Leistungsvertrags gestellt werden.
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Jetzt startenEffizienz: Ein JAZ-Punkt Unterschied — was er wert ist
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) entscheidet über die Stromrechnung. Realistische Werte nach Gebäudetyp:
| Konstellation | Luft/Wasser | Sole/Wasser |
|---|---|---|
| Neubau, Fußbodenheizung | 4,0–4,5 | 5,0–5,5 |
| Sanierter Altbau, Fußbodenheizung | 3,5–4,0 | 4,8–5,2 |
| Bestand, große/neue Heizkörper | 3,2–3,7 | 4,5–5,0 |
| Bestand, alte kleine Heizkörper (55 °C) | 2,8–3,3 | 4,2–4,7 |
Als Merkregel für den Bestand: Luft 3,0–4,0, Sole 4,0–5,0. Der Vorsprung der Erdwärme ist im Altbau mit Heizkörpern am größten — genau dort, wo die Luft-WP unter hohen Vorlauftemperaturen und kalten Wintertagen gleichzeitig leidet, liefert das Erdreich unverändert 10 °C.
In Stromkosten übersetzt (15.000 kWh Wärmebedarf/Jahr, Wärmepumpen-Stromtarif 25 ct/kWh):
| Anlage | Stromverbrauch | Stromkosten/Jahr |
|---|---|---|
| Luft, JAZ 3,0 | 5.000 kWh | 1.250 € |
| Luft, JAZ 3,5 | 4.286 kWh | 1.071 € |
| Sole, JAZ 4,5 | 3.333 kWh | 833 € |
| Sole, JAZ 5,0 | 3.000 kWh | 750 € |
Zwischen einer gut geplanten Luft-WP (JAZ 3,5) und einer Sole-WP (JAZ 4,5) liegen also rund 240 €/Jahr; zwischen den Extremen bis zu 500 €/Jahr. Über 20 Jahre summiert sich das auf etwa 4.800 bis 10.000 € — bei konstanten Preisen.
Die 20-Jahres-Rechnung: Ehrlicher Gleichstand
Rechnen wir ein realistisches Beispiel durch: Bestands-EFH, 15.000 kWh Wärmebedarf, Selbstnutzer mit Klimageschwindigkeits-Bonus (der frühere Effizienzbonus ist mit der BEG-Reform entfallen), also 46 % Zuschuss.
- Luft/Wasser: Investition 24.000 € → Zuschuss 11.040 € → Eigenanteil 12.960 €. JAZ 3,5 → 1.071 €/Jahr Strom. Wartung 250 €/Jahr.
- Sole/Wasser: Investition 34.000 € → förderfähig 28.000 €, Zuschuss 12.880 € → Eigenanteil 21.120 €. JAZ 4,5 → 833 €/Jahr Strom. Wartung 150 €/Jahr.
Das Ergebnis überrascht viele: Nach 20 Jahren trennen beide Systeme im Beispiel nur rund 1.400 € — praktisch Gleichstand. Die Rechnung kippt aber mit den Randbedingungen:
- Bohrung günstig (28.000 €): Eigenanteil sinkt auf 15.120 €, die Sole-WP gewinnt über 20 Jahre rund 4.600 €.
- Bohrung teuer (40.000 €, schwierige Geologie): Eigenanteil 27.120 €, die Luft-WP gewinnt deutlich.
- Nach 20 Jahren: Die Erdsonde hält über 50 Jahre — beim Gerätetausch entfällt die Bohrung, während die Luft-WP wieder bei null anfängt. Auf 30 Jahre und mehr zieht die Erdwärme davon.
- Steigende Strompreise vergrößern den Sole-Vorteil Jahr für Jahr.
Kurzformel: Die Bohrkosten entscheiden die Wirtschaftlichkeit. Wer ein verbindliches Komplettangebot unter etwa 12.000 € für die Bohrung bekommt, sollte die Sole-Variante ernsthaft rechnen.
Schall, Platz und Genehmigung: die weichen Faktoren
Schall: Das Luft-WP-Außengerät hat typische Schallleistungspegel von 50–60 dB(A); nachts gelten am Nachbarfenster die TA-Lärm-Richtwerte von 35 dB(A) (reines Wohngebiet), 40 dB(A) (allgemeines Wohngebiet) bzw. 45 dB(A) (Mischgebiet). Mit leisem Gerät und durchdachtem Aufstellort ist das fast immer lösbar — in sehr dichter Bebauung oder bei reinen Wohngebieten mit knappen Abständen wird es aber eng, und Schallschutzmaßnahmen (Haube, Wand) kosten schnell 2.000–5.000 € extra. Die Sole-WP kennt das Problem nicht: kein Außengerät, keine Richtwertdiskussion, kein Nachbarschaftskonflikt.
Platz: Die Bohrung braucht im Betrieb keinen sichtbaren Platz — wohl aber einmalig Zufahrt und Standfläche für das Bohrgerät (mehrere Meter Breite, tragfähiger Untergrund). Der Flächenkollektor braucht dauerhaft freie Gartenfläche. Die Luft-WP braucht dauerhaft ihre Stellfläche samt Abständen und ist sichtbar — beim Denkmalschutz oft das K.-o.-Kriterium zugunsten der Erdwärme.
Genehmigung: Die Luft-WP ist baurechtlich meist verfahrensfrei (Abstandsflächenregeln der Landesbauordnung beachten — die Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland). Die Erdwärmebohrung durchläuft ein wasserrechtliches Verfahren bei der Unteren Wasserbehörde; in Wasserschutzgebieten gelten Einschränkungen bis zum Verbot. Erste Orientierung zur Machbarkeit am Standort geben die Geothermie-Portale der Bundesländer — meist kostenlos und online. Planen Sie fürs Verfahren mehrere Wochen bis Monate ein; die Bohrfirma übernimmt üblicherweise Anzeige und Nachweise.
Entscheidungshilfe: Drei Fragen führen zum System
Sonderfälle aus der Praxis
- Mehrfamilienhaus: Ein zentrales Erdsondenfeld skaliert gut und vermeidet die Schallplanung mehrerer Außengeräte (jede Verdopplung der Quellenzahl erhöht den Summenpegel um 3 dB). Luft-Kaskaden sind machbar, brauchen aber eine saubere Schallprognose.
- Denkmalschutz / Ortsbild: Das unsichtbare Erdwärmesystem ist oft der einzige konfliktfreie Weg.
- Enge Innenstadtlage: Bohrgerät kommt nicht aufs Grundstück, Außengerät findet keinen richtwertkonformen Platz — hier hilft nur die Einzelfallplanung (z. B. Innenaufstellung mit Luftkanälen oder besonders leise Geräte mit Schallgutachten).
- Neubaugebiet: Mit Fußbodenheizung erreicht schon die Luft-WP JAZ 4,0–4,5 — der Sole-Aufpreis amortisiert sich dort am langsamsten.
Fazit: Luft ist der Standard, Erde die Langstrecken-Investition
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist zu Recht der Standard: geringere Investition, kein Genehmigungsverfahren, schnell installiert — und im 20-Jahres-Vergleich wirtschaftlich mindestens ebenbürtig. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe lohnt sich dort, wo ihre Stärken zählen: Altbauten mit hohen Vorlauftemperaturen, schallkritische Grundstücke, sehr lange Nutzungsperspektiven — und überall, wo die Bohrung günstig zu haben ist. Wer beide Systeme ernsthaft erwägt, sollte zwei Dinge einholen: ein verbindliches Bohrangebot (Komplettpreis!) und eine JAZ-Prognose nach VDI 4650 für das eigene Gebäude. Erst diese beiden Zahlen machen den Vergleich konkret.
Häufige Fragen zu Luft- vs. Erdwärmepumpe
Ist die Erdwärmepumpe immer effizienter?
Technisch ja — im Bestand liegt die JAZ typisch einen Punkt höher (4,0–5,0 statt 3,0–4,0). Wirtschaftlich gleicht der Stromvorteil von rund 240 €/Jahr die Mehrinvestition aber erst über lange Zeiträume aus. Je höher Vorlauftemperatur und Strompreis, desto schneller rechnet sich Erdwärme.
Was kostet eine Erdwärmebohrung wirklich?
Als Komplettpreis inklusive Sonden, Verpressung und Anbindung grob 50–100 € pro Bohrmeter — für ein Einfamilienhaus mit 150–200 Sondenmetern also etwa 9.000–14.000 €. Vorsicht bei Angeboten, die „Bohrung" und „Sondenmaterial" doppelt ausweisen, und bei schwieriger Geologie: Sie kann den Meterpreis deutlich erhöhen. Ein Festpreisangebot der Bohrfirma ist der beste Schutz.
Bekomme ich für beide Systeme dieselbe Förderung?
Ja. Beide erhalten über KfW 458 je nach Boni 30–80 % Zuschuss auf maximal 28.000 € förderfähige Kosten. Der frühere 5-%-Effizienzbonus (Erdwärmepumpe immer, Luft-WP nur mit natürlichem Kältemittel wie R290) ist mit der BEG-Reform entfallen — die Fördersätze sind damit identisch. Da die Sole-Anlage oft über dem 28.000-€-Deckel liegt, bleibt ihr Eigenanteil trotz gleicher Fördersätze höher.
Wie lange halten Bohrung und Wärmepumpe?
Die Erdsonde ist ein wartungsfreies Kunststoffrohr im verpressten Bohrloch — Lebensdauer über 50 Jahre. Die Wärmepumpe selbst hält als Innengerät etwa 20–25 Jahre, das witterungsexponierte Luft-WP-Außengerät eher 15–20 Jahre. Beim zweiten Gerätetausch heizt die Sonde also längst „gratis" weiter.
Was ist mit Grundwasser-Wärmepumpen?
Wasser-Wasser-Anlagen sind mit den höchsten Arbeitszahlen die effizienteste Variante, kosten mit Saug- und Schluckbrunnen 30.000–45.000 € und brauchen eine wasserrechtliche Erlaubnis plus geeignete Grundwasserqualität und -ergiebigkeit. Sie sind kein Massenmarkt, aber bei passenden Standortbedingungen eine ernsthafte Option — pauschal „nicht genehmigungsfähig" sind sie nicht.
Kann ich später von Luft auf Erde umsteigen?
Technisch ja — wirtschaftlich selten sinnvoll, weil die Bohrung dann als Einzelmaßnahme ohne ohnehin anstehenden Heizungstausch kommt. Wer langfristig Erdwärme will, sollte sie beim jetzt anstehenden Tausch realisieren oder zumindest die Bohrmachbarkeit prüfen, bevor die Entscheidung für 20 Jahre fällt.
Stand: 9. Juli 2026. Alle Förder- und Preisangaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die offiziellen Programmbedingungen. Grundlagen: BEG EM (KfW 458), VDI 4645, VDI 4650, TA Lärm, Marktdaten BWP 2025.
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