Hydraulischer Abgleich — bis zum ausgefüllten Formular.
Kein Sammelposten auf der Rechnung, sondern eine Zahl je Heizkörper — hergeleitet aus Ihrer eigenen raumweisen Heizlast und den Heizflächen, die tatsächlich an der Wand hängen.
Angekreuzt ist nicht abgeglichen.
Für die Förderung muss der hydraulische Abgleich bestätigt werden. Auf der Rechnung steht dann eine Pauschale, im Formular ein Haken — und im Haus stehen die Ventile oft weiter auf Anschlag.
Ein Abgleich, der diesen Namen verdient, braucht drei Dinge: die raumweise Heizlast, die tatsächlich vorhandenen Heizflächen und die Kennlinie des verbauten Ventils. Wer eines davon schätzt, bekommt Einstellwerte, die niemand nachrechnen kann.
Wo das Verfahren endet
Einrohrheizungen rechnen wir nicht mit. Dort hängen die Heizkörper in Reihe: Jeder bekommt das Wasser, das der vorige übrig lässt. Das Verfahren, das für Zweirohr gilt, gilt hier nicht. Statt einer Zahl, die niemand einstellen kann, sagt die Auswertung an dieser Stelle, warum sie keine liefert.
Von der Wattzahl zur Ventilstufe.
Vier Schritte, drei Formeln — und eine Stelle, an der jede Faustformel aufhört zu funktionieren.
Raumheizlast
1.100 WAus Stufe 1, raumweise nach DIN EN 12831 — mit der Norm-Außentemperatur Ihrer Postleitzahl.
Soll-Volumenstrom
189 l/hAus Heizlast und Spreizung: 1.100 W geteilt durch 1,163 Wh/(kg·K) mal 5 K. Nicht aus der Heizkörpergröße und nicht aus einer Faustzahl je Quadratmeter.
kv-Bedarf am Ventil
0,60 m³/hAus Volumenstrom und Differenzdruck: 0,189 m³/h geteilt durch die Wurzel aus 0,1 bar.
Einstellwert
je nach VentilUnd hier endet jede Faustformel. Derselbe kv-Bedarf ergibt bei der einen Baureihe Stufe 4 und bei der anderen Stufe 6 — abhängig von Kennlinie und Regeldifferenz. Deshalb 16 Baureihen aus Herstellerunterlagen statt einer geteilten Skala.
Rechenbeispiel, kein Kundenfall. Ein Raum mit 1.100 W Heizlast bei 5 K Spreizung und 100 mbar Differenzdruck am Ventil. Die ersten drei Schritte können Sie nachrechnen; der vierte ist der Grund, warum es diese Seite gibt.
Wir rechnen. Der Betrieb stellt ein.
Das VdZ-Formular trägt zwei Unterschriften: die des Ausführenden und die des Betreibers. Wir füllen die Werte ein und liefern die Herleitung dazu — das Unterschriftsfeld des Fachbetriebs bleibt frei. Er stellt die Ventile ein, er bestätigt es, er haftet dafür.
Für Fachbetriebe
Dasselbe Werkzeug, derselbe Weg. Sie bekommen die Rechenarbeit fertig auf den Tisch — Volumenströme, Einstellwerte, Formular — und sparen sich die Aufnahme. Ein Kunde, der mit belastbaren Zahlen kommt, ist der angenehmere Kunde.
Eine Stufe, drei Ergebnisse.
Hydraulischer Abgleich
117,00 € inkl. MwSt.
Einmalig für dieses Gebäude. Heizflächenprüfung und Heizlast sind enthalten — wer eine davon schon hat, zahlt nur die Differenz.
- Soll-Volumenströme je Raum
- Ventileinstellwerte je Heizkörper
- VdZ-Formular vorausgefüllt, ohne Zusatzkosten — das Unterschriftsfeld des Betriebs bleibt frei
- Wärmepumpen-Auslegung am Betriebspunkt, der nach dem Abgleich feststeht
- Jahresarbeitszahl nach VDI 4650 und was sie für die Betriebskosten bedeutet
- Enthält Heizflächenprüfung und Heizlast


Was Leute vorher wissen wollen.
Reicht das für die Förderung?
Das VdZ-Formular „Hydraulischer Abgleich" ist der verlangte Nachweis, und wir liefern es mit den berechneten Werten vorausgefüllt, samt Herleitung. Unterschreiben muss der ausführende Fachbetrieb: Er stellt die Ventile ein und bestätigt es. Diese Unterschrift können und dürfen wir nicht leisten — das Feld bleibt frei.
Woher kommen die Ventileinstellwerte?
Aus einer eigenen Datenbank mit Kennlinien aus Herstellerunterlagen: 16 Ventilbaureihen, jede Zeile mit Quelle und Seitenzahl, jeweils mit ihrer Regeldifferenz. Das ist der Unterschied zu einer linear geteilten Skala — bei einer verbreiteten Baureihe verhält sich Stufe 1 zur höchsten Stufe wie 1 zu 18, nicht wie 1 zu 8. Wer linear teilt, liegt an den kleinen Heizkörpern am weitesten daneben.
Was ist, wenn ich eine Einrohrheizung habe?
Dann rechnen wir sie nicht mit, und die Auswertung sagt Ihnen das an genau dieser Stelle. Bei der Einrohrheizung hängen die Heizkörper in Reihe: Jeder bekommt das Wasser, das der vorige übrig lässt. Das Verfahren, das für Zweirohrsysteme gilt, gilt dort nicht. Eine Zahl, die niemand einstellen kann, wäre schlechter als ein ehrlicher Hinweis.
Was ist mit der Pumpe?
Die Förderhöhe wird aus dem längsten Fließweg im Gebäude bestimmt — eine Pumpe, ein Druck. Damit steht nicht nur die Ventileinstellung, sondern auch, worauf die Pumpe eingestellt gehört. Ohne diesen Wert bleibt der Abgleich unvollständig: Ventile, die auf einen Druck ausgelegt sind, den die Pumpe nicht liefert, verteilen das Wasser trotzdem falsch.
Was kostet der hydraulische Abgleich?
Einmalig 117 € für dieses Gebäude — Heizflächenprüfung und Heizlast sind enthalten. Wer eine der beiden schon hat, zahlt nur die Differenz. Zum Vergleich: die Position „hydraulischer Abgleich" auf einer Handwerkerrechnung liegt üblicherweise höher und enthält selten eine Herleitung, die man nachrechnen kann.
Mein Handwerker hat das doch schon gemacht — auf der Rechnung steht es.
Dann fragen Sie nach den Werten. Ein Abgleich, der diesen Namen verdient, hat für jeden Heizkörper einen Soll-Volumenstrom und einen Einstellwert, und beide sind hergeleitet. Steht auf der Rechnung nur eine Pauschale und im Formular ein Haken, lässt sich nicht prüfen, ob die Ventile je angefasst wurden. Genau diese Lücke schließt die Herleitung, die Sie hier bekommen.
Kann ich die Ventile selbst einstellen?
Technisch ist es an vielen Thermostatventilen möglich, die Voreinstellung von Hand zu ändern. Für den Fördernachweis genügt das nicht — dort wird die Bestätigung des ausführenden Fachbetriebs verlangt. Wenn Sie nicht fördern lassen, spricht nichts dagegen, die Werte selbst zu nutzen.
Wie lange dauert das?
Das Rechnen selbst ist eine Sache von Sekunden — die Zeit geht in die Erfassung des Gebäudes und der Heizkörper. Mit einem Scan sind das je nach Hausgröße etwa zwanzig Minuten, beim Zeichnen entsprechend länger. Beides kostet nichts, und Sie können jederzeit unterbrechen und später weitermachen.
Weitere Antworten finden Sie in der Hilfe.
Der Weg beginnt beim Gebäude.
Erfassen, Heizkörper setzen, rechnen — das alles ist kostenlos. Bezahlt wird erst, wenn Sie das Ergebnis mitnehmen wollen.
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