Heizflächenprüfung — reichen die vorhandenen Heizkörper?
Die entscheidende Frage vor jedem Heizungstausch. Eine Wärmepumpe arbeitet bei niedriger Vorlauftemperatur wirtschaftlich — und genau dort verlieren vorhandene Heizkörper Leistung. Die Prüfung sagt je Raum, wie viel Deckung bleibt und wo die Grenze liegt.
Warum diese Stufe gebraucht wird
- Eine zu hohe Vorlauftemperatur kostet über die Lebensdauer der Anlage mehr als jeder Heizkörpertausch.
- Der Engpassraum bestimmt die Systemtemperatur des ganzen Hauses — ein einziger Raum kann die Auslegung der Wärmepumpe verschieben.
- Der hydraulische Abgleich rechnet die Soll-Volumenströme aus den Heizflächen; ohne sie gibt es ihn nicht.
Was Sie bekommen
- ✓Deckungsgrad je Raum bei einer Systemtemperatur, die Sie selbst wählen
- ✓Temperaturmatrix mit der Kippkante je Raum — ab welcher Vorlauftemperatur die Deckung endet
- ✓Der Engpassraum, benannt: der Raum, der die Systemtemperatur des Hauses bestimmt
- ✓Tauschvorschläge, geometrisch geprüft am realen Wandstück — kein Vorschlag, der nicht an die Wand passt
Diese Stufe enthält die darunter liegenden mit — Sie kaufen sie nicht einzeln. Wer von einer niedrigeren Stufe aufsteigt, zahlt nur die Differenz.
Von Hand: 3 bis 4 Stunden am Schreibtisch
Das ist die Zeit, die dieser Arbeitsschritt am Schreibtisch kostet, wenn Sie ihn selbst rechnen — die Spanne hängt an der Gebäudegröße. Eine eigene Ortsbegehung braucht er nicht — was er wissen muss, wird bei der Aufnahme für die Heizlast miterfasst.
Erfahrungswerte aus der eigenen Praxis (Energieberatung Tuxhorn, Stand August 2026) — keine Studie, sondern die Zeit, die diese Arbeitsschritte von Hand tatsächlich kosten.
Was diese Stufe nicht leistet
- Die Heizkörper müssen erfasst und gesetzt sein. Das Erfassen und Platzieren kostet nichts, nur das Ergebnis ist kostenpflichtig.
- Enthält die raumweise Heizlast — wer nur sie braucht, kauft die Stufe darunter.